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    novembersession

      Rückblick Novembersession 2015

      Die beiden Kantonsräte Mirco Rossi und Dominic Büchler informierten die Anwesenden über den Ratsbetrieb im Kanton St.Gallen. Zudem zeigten sie eindrücklich auf, welchen Aktenberg es für jede Session zu bewältigen gäbe.

      Mirco Rossi begrüsste die Anwesenden und zeigte auf, welche Themen im Kantonsrat im Allgemeinen besprochen werden. Als Unterstützung dazu, wurde ein informatives Einleitungsvideo des Kantonsrates St.Gallen präsentiert. Somit konnten sich die Anwesenden ein genaueres Bild über die verschiedenen Aufgaben im Rat machen.

      Klanghaus im Toggenburg

      Eines der Hauptthemen an der Novembersession war der Kantonsratsbeschluss über den Bau des Klanhauses im Toggenburg. Die Ausführungen von Mirco Rossi über die hohen Bau- und Betriebskosten, der infrastrukturellen Problematik rundum den Schwendisee, sowie die beschränkte Zutrittsmöglichkeit eines Besuchers, löste eine rege Diskussion aus. Die Anwesenden bestätigten die Haltung der Fraktion, dass man Anteile des Kantons von 19 Millionen Franken im Toggenburg vermutlich sinnvoller investieren könnte. Weiter führte Mirco Rossi aus, dass wenn wirklich ein dringendes und lohnendes Bedürfnis für solch einen Bau bestünde, die Klangwelt Initianten auch selber genug Investoren für den Bau eines Klanghauses gefunden hätten.

      Budget 2016

      Nach einer Einleitung in den Stand der Finanzen des Kantons St.Gallen, ging Dominic Büchler auf die wichtigsten Punkte der ganztägigen Budgetdebatte ein. Dazu zählten neben den regionalen auch kantonale Themen, wie die zusätzliche Stelle für einen Fleischkontrolleur im Verbraucherschutz und Veterinärwesen, welche am Sessionsdienstag für hitzige Diskussionen sorgte. Die anwesenden SVPler waren erfreut zu hören, das nach mehreren Kürzungsanträgen das geplante Defizit von 33.7 Millionen Franken auf 30.9 Millionen Franken reduziert werden konnte.


      SGiR – Sichere Grenzen im Rheintal

      Last but not Least stellte Sascha Schmid den frisch gegründeten Verein „Sichere Grenzen im Rheintal“ vor und erläuterte, wie zunehmend Wichtig die systematische Kontrollen an den Grenzen sind. Nach den Terroranschlägen in Paris und den steigenden Einbruchsdelikten in der Schweiz soll der Verein dazu dienen, Lösungsvorschläge zu erarbeiten und Druck auf die nationale Politik auszuüben.

      Der gelungene Abend wurde mit einem Ausblick auf die nächste Session geschlossen. Zudem beschlossen die beiden Kantonsräte nach der Februarsession erneut einen Sessionsrückblick für die Mitglieder zu organisisern.